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Donnerstag 14. November 2019
12.00 bis 16.00 Johannstädter Kulturtreff Elisenstr.35
Café Halva
       Jeden Montag und Donnerstag kochen Frauen Gerichte aus ihren Herkunftsländern Syren, Afghanistan, Tschetschenien, Georgien und Algerien. In vier Teams betreiben sie im regelmässigen Wechsel das Café.b"Café Halva" ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs der Macherinnen und BesucherInnen de Cafés. "Café Halva" ist ein Kooperationsprojekt des Interkulturellen Frauentreffs des Ausländerrat Dresden e.V. und des Johannstädter Kulturtreff e.V.

12.00 bis 17.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kontaktcafé für Geflüchtete
       Netzwerk- und Beratungsstelle für Geflüchtete mit Schwerpunkt auf Wohnungssuche. Bieten Ihre Hilfe natürlich auch bei vielen anderen Belangen an.

15.00 bis 19.00 Gerede Café Priessnitzstr. 18
he*talk
       Jeden Donnerstag treffen sich die Jungs (bis 27 Jahre) im Gerede-Cafe. Hier kann geredet, gelacht und sich ausgetauscht werden. Egal ob schwul, bi, trans oder hetero. Jeder kann dabei sein, Meinungen äussern, Spass haben und neue Erfahrungen und Freundschaften mitnehmen.

Du willst mehr wissen?
Dann melde Dich bei Martin Arnold unter martin.arnold@gerede-dresden.de

16.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Workshop/Konzert: FLINT*-Nachmittag - Abend
       Ein Nachmittag/Abend an dem das gesamte AZ Conni-Gelände FLINT*-Personen zur Verfügung steht.
Unter FLINT* verstehen wir Menschen, die sich als Frauen, Lesben,Trans- , Inter- und NonBinary-Personen definieren bzw. deren Geschlechtsidentität fluid ist.
Wir möchten gerne einen Raum schaffen, in dem sich Menschen sicher(er) fühlen können.
In dem wir (Hetero-, Cis-)Sexismus, Klassismus, Ableismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit und unsere (unterschiedlichen) Verstrickungen darin gemeinsam reflektieren, um zu überlegen, was wir dem entgegenzusetzen zu haben und entgegensetzen können. In dem wir uns zusammen gegenseitig bestärken können!
Wir haben keine Lust auf (Hetero)-Sexismus, Ableismus, Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit und andere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit!

Unser nächster FLINT* Abend im AZ Conni hat ordentlich was zu bieten - es wird laut, leidenschaftlich und technisch!

16 Uhr geht's los mit dem DJ* Workshop für FLINT mit L_Sa, (leider schon voll, keine Anmeldung mehr möglich)
18 Uhr haben wir einen Tails Workshop für euch am Start,
20 Uhr gibt's von böse und gemein - Konzerte was auf die Ohren mit zwei genialen Bands: Amanda X / Petra und der Wolf / Workshop

Tails?!? Tails ist ein unveränderliches "Live-Betriebssystem" für das Kommunizieren, die Recherche, das Bearbeiten und Veröffentlichen von sensiblen Dokumenten. Dieses eigenständige Betriebssystem kann von einer DVD oder einem USB-Stick gestartet werden, ohne es zu installieren. Das bietet verschiedene Schutzmechanismen um digital unter dem Radar der Repression zu bleiben. Wenn ihr also Lust habt, mehr über Datensicherheit im Netz zu erfahren und euren eigenen Tails-Stick einrichten wollt, dann kommt gern vorbei und bringt eure ganze Gäng gleich mit, den Sicherheit geht uns alle an!
--> Wenn ihr euch direkt einen Stick einrichten wollt, bringt euren Laptop und einen Stick mit mind. 8GB Speicherkapazität mit. Falls ihr keinen Laptop zur Verfügung habt, schreibt uns gern eine Nachricht und wir beqautschen eine Alternative!

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Der Tails-Workshop richtet sich wie der DJ* Workshop ausschliesslich an FLINT* Personen. Unter FLINT* verstehen wir Menschen, die sich als Frauen, Lesben*, Trans*- , Inter*- und NonBinary-Personen definieren, bzw. deren Geschlechtsidentität fluid ist.
Wir möchten gerne einen Raum schaffen, in dem sich Menschen sicher(er) fühlen können.
In dem wir (Hetero-, Cis-)Sexismus, Klassismus, Ableismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit und unsere (unterschiedlichen) Verstrickungen darin gemeinsam reflektieren, um zu überlegen, was wir dem entgegenzusetzen zu haben und entgegensetzen können. In dem wir uns zusammen gegenseitig bestärken können!

Kinder sind auch sehr willkommen!

18.00 Institut francais Dresden Kreuzstrasse 6, 01067 Dresden
Podiumsdiskussion: 30 Jahre Mauerfall - Deutsch-Französische Perspektiven
       Lange vor dem Fall der Mauer und der politischen Wende pflegte Frankreich bereits eine innige Beziehung zur DDR. "Wenn die DDR nicht existierte, dann hätte man sie besonders für Frankreich erfinden müssen", soll Georges Gose, Informationsminister unter Charles de Gaulle, 1971 nach einem Besuch in Ostberlin rekapituliert haben. International wurde die Freundschaft von der westlichen Welt kritisch beobachtet. Nach 1989 machte Frankreich seine enge Verbindung zur ehemaligen DDR schnell offiziell und gründete Niederlassungen des Institut Français in den neu entstandenen Bundesländern.

Über die deutsch-französische Perspektive auf den Mauerfall diskutieren am 14. November um 18.00 Uhr im Institut Français Dresden Gäste der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) und des Institut Français. Insbesondere die Beziehungen Sachsens zu Frankreich vor und nach der politischen Wende sollen im Fokus der Runde stehen.

Die Gesprächspartner sind Marc Sagnol, erster Direktor des Institut Francais Dresden/Leipzig, Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden, Christine Haufe, ehemalige Mitarbeiterin der französischen Vertretung in der DDR in Berlin und Dr. Gabriele Lorenz, Kulturmanagerin in Annaberg-Buchholz, in den 80er Jahren aus der DDR nach Frankreich ausgereist. Es moderiert Sophie Quadt, Europa-Referentin an der SLpB.

Erreichbar über die Bus- und Trambahnhaltstelle "Pirnaischer Platz" (Buslinien 62/75, Tramlinien 3/7/12). Der Parkplatz "Pirnaischer Platz" an der Ringstrasse ist in Fussnähe.

19.00 Haus der Kirche Hauptstr. 23
Frieden geht anders!
Gesprächsabend: Versöhnung in Mosambik und Ruanda - was wir lernen können
       Unsere Podiumsgäste berichten von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen aus Mosambik und Ruanda. Der Abend will besonders darauf fokussieren, was wir von dort für die Friedens- und Versöhnungsarbeit lernen können. Maria Richter hat nach dem Genozid in Ruanda im Versöhnungsprojekt "Carsa" gearbeitet und kennt das Land auch aus weiteren Besuchen. Adao Bila lebt seit 30 Jahren in Dresden und hat nach wie vor enge Kontakte in seine frühere Heimat Mozambik. Beide berichten von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Neben den Informationen über die aktuelle Situation der Länder steht die Frage, was wir von den Menschen dort lernen können.

Gesprächsabend mit Maria Richter, Physikerin, Dresden
Adao Bila, Krankenpfleger Dresden

19.00 Sowieso Angelikastr. 1
Film: "Bilder die bleiben" Ein besonderer Film über das Sterben
       An jedem zweiten Donnerstag des Monats trifft sich 19.00 Uhr im *sowieso* ein geselliger, sympathischer, diskussionsfreudiger und offener Kreis von Frauen. Die Abende stehen meist unter einem interessanten Thema: Von 'Coming-out am Arbeitsplatz', über 'lesbische Trends', Buchvorstellungen, bis hin zu Berichten über lesbische Events und Outdoor-Aktivitäten ist alles dabei und noch viel mehr. Es laden ein Frauen Leben Vielfalt e. V. und *sowieso*.

19.00 Hygiene-Museum Lingnerplatz 1
Vortrag: VERWERFUNG, SCHÄNDUNG, KRÄNKUNG DES KÖRPERS KULTURELLE FIGURATIONEN DES INVEKTIVEN
       Prof. em. Dr. Hartmut Böhme, Kulturwissenschaftler, Berlin

Mit der Verwerfung oder Schändung des menschlichen Körpers werden im Vortrag dehumanisierende Akte in den Blick genommen, die bis zur Diffamierung, Verfemung oder Beschämung reichen können. Dabei lassen sich aktives Tun und passives Erleiden nicht immer symmetrisch-dual einander gegenüberstellen. Vielmehr gilt es zu erkunden, von welchen integralen Körperselbstbildern aus eine interaktive Verflechtung überhaupt als Invektive, Kränkung, Schändung oder Zerstückelung erlebt werden kann und welche Formen der Verwerfung dabei historisch entwickelt wurden.
Es sollen mithin die kulturellen, rhetorischen und psychodynamischen Konfigurationen freigelegt werden, die das Aufkommen invektiver Gewalten ermöglichen.

19.00 Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zellescher Weg 18 , 01069 Dresden
Vortrag mit Diskussion: Steinzeithirne in einer Star-Trek-Welt? Die Zumutungen des Pluralismus im digitalen Zeitalter
       Demokratie lebt von Meinungsverschiedenheiten. Konstruktiver Streit braucht gemeinsame Spielregeln, über die sich gesellschaftliche Gruppen trotz aller weltanschaulichen Differenzen einig sind. Dieser Grundkonsens gerät derzeit zweifach unter Druck: Einesteils sorgen digitale Informationsfilter dafür, dass die Mitglieder unserer Gesellschaft zunehmend in ganz unterschiedlichen Welten leben. Andernteils ist unsere Psyche von der Evolution eben nicht zu dem Zweck geformt worden, sich in solchen komplexen medialen und gesellschaftlichen Umwelten zurecht zu finden. Gerade dieser Teufelskreis aus digitaler Kommunikation und urtümlicher Psyche belastet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um ihn zu durchbrechen, braucht es zweierlei: Aufklärung über solche psychosozialen Dynamiken - und eine Rückbesinnung auf den Markenkern der Demokratie: die Spielregeln fairen und ergebnisoffenen Wettbewerbs.

Dr. Christoph Meisselbach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Potentiale und Gefahren des digitalen Strukturwandels.

19.00 Hörsaalzentrum der TU Dresden Bergstrasse 64
Vortrag: Untergangster im Untergang? Input und Diskussion über die Ideologie der 'Identitären' und ihre Aktivitäten in Dresden
       Immer wieder tauchen die extrem rechten 'Identitären' mit ihren Verbindungen zu rechten Parteien und mit Aktionen in der (digitalen) Öffentlichkeit auf. Universitäten sind einer ihrer Aktions- und Netzwerkräume. Doch der "Identitären Bewegung" scheint die Kraft auszugehen. Welche Gefahr geht von den Identitären dennoch aus?

Wie andere extrem rechte Strömungen versuchen die "Identitären" sich zumindest oberflächlich vom Nationalsozialismus abzugrenzen und gesellschaftlich anschlussfahige Konzepte eines modernisierten volkischen Nationalismus zu propagieren. Dabei bedienen sie sich eines Strassenaktivismus, der geschickt mit Social-Media-Tools inszeniert und verbreitet wird.

Bisherige Auseinandersetzungen ubernahmen nicht selten unkritisch Selbstbezeichnungen der 'Identitären' als "weder links noch rechts" oder "Neue Rechte" und liessen dahinter stehende ideologische Denkmuster meist zu kurz kommen.

Auf der Veranstaltung wird zuerst Judith Goetz einen kurzen Vortrag über Ideologie und Organisierung der "Identitären" halten. Sie hat den Sammelband "Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen 'Identitären'" mitherausgegeben.

Anschliessend gibt Marco Pfeiffer seine Einschätzung zu Aktivitäten und Netzwerken der Identitären in Dresden. Was tun die Identitären in Dresden? Wohin suchen sie Verbindungen? Wie kann eine Stadtgesellschaft ihre Kampagnen beantworten? Danilo Starosta gibt abschliessend einen Überblick über aktuelle Handlungs-und Aktionsfelder der IB in Sachsen.

19.30 Zentralbibliothek Schlosstrasse 2
30 JAHRE MAUERFALL
Filmvorführung und Podiumsdiskussion: POLARZEIT: EISKALT VEREINT - Die Geschichte der letzten DDR-Antarktis-Expedition.
       Im Oktober 1989 begeben sich Forscher aus der DDR auf den Weg in die Antarktis. Ziel ist die Georg-Forster-Station in der Schirmacheroase, wo sie während der 3. Antarktisexpedition der DDR überwintern werden. Die Nachricht vom Mauerfall erreicht die Forscher per Funk am 10. November 1989. Den politischen Prozess des endgültigen Zerfalls der DDR und der nachfolgenden Transformationen, der schliesslich in der Wiedervereinigung mündet, können die Überwinterer nur aus der Ferne verfolgen. Neue Horizonte eröffnen sich durch den Kontakt zur Gruppe der Forscherinnen aus der BRD, die zeitgleich an der ca. 800 km entfernten Georg-von-Neumayer-Station überwintert.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Polarzeit" wird der Dokumentarfilm "Eiskalt vereint - Die Geschichte der letzten DDR-Antarktis-Expedition" (Schmidt-Film, 2010. Erstausstrahlung: ServusTV) gezeigt.

Die anschliessende Gesprächsrunde widmet sich weiteren Aspekten, z. B. wie die beiden Gruppen, die während der Überwinterung nur per Funk Kontakt halten konnten, die damalige Zeit erlebt und die Auseinandersetzung mit den sich ergebenden Konfliktlinien geführt haben. Mit dabei: Gerhard Schlosser (Schwerin, Geodät, Leiter der 3. Antarktisexpedition der DDR zur Überwinterung an der Georg-Forster-Station 1989 - 1991), Estella Weigelt (Bremerhaven, Geophysikerin, Teilnehmerin an der Überwinterung an der Georg-von-Neumayer-Station, 1990 - 1991) und Anna Neuhaus (Regisseurin und Produzentin, Schmidt-Film, Leipzig).

19.30 Hygiene-Museum Lingnerplatz 1
Reihe: KlangNetz-Konzertreihe "Mensch und Natur"
ENSEMBLE COURAGE: VON DER NATUR GETRENNT
       Zeitgenössische Kunstmusik dürfte zu den artifiziellsten Ergebnissen der kulturellen Entwicklung der Menschheit gehören. Für Naturromantik, wie man sie bereits im 19. Jahrhundert als Kontrast zur realen Natur entfaltete, scheint da nur wenig Platz. Doch gibt es Komponisten, die nach einem nicht verklärenden, sondern reflektierten Zugang zur Natur als einer Inspirationsquelle suchen. Im Konzert von ensemble courage wird der existentiellen Bedeutung des Wassers nachgespürt. Fünf Komponisten, die sich mit der Thematik bereits intensiv auseinander gesetzt haben, kommen mit ihrer Sicht aus vier geografisch unterschiedlichen Perspektiven zu Wort. Ob das komplexe Geräusch eines fliessenden Waldbaches, die "scheinbare Trübsal des Wassers" bei Regen, die dynamische Komponente des Schneefalls oder die Naturgewalt des Hochwassers - die Materialität und das Abstraktionspotential dieses Naturphänomens sowie die sich daraus ableitenden Möglichkeiten klanglicher Umsetzung werden differenziert beleuchtet.

19.30 Platzda Wernerstrasse 21
Food for all
       Nachbar*innen teilen ihre Kochkünste. - Neighbours share their knowledge of cooking.

20.00 veränderbar Görlitzer Srasse 42 HiHa
Überraschungsfilm
       Wir widmen jeden Monat einem anderen Thema, Genre, Jahrzehnt etc.
Jede Woche wird ein neuer Überraschungsfilm gezeigt. Vorschläge sind willkommen und können gerne nach dem Film an der Bar diskutiert werden. Die aktuelle Reihe wird kurzfristig im FB-Auftritt angekündigt.

Einlass 20 Uhr - Filmstart 20:30 Uhr

Präsentiert von artderkultur.

 
Freitag 15. November 2019
19.30 bis 21.00 Zentralbibliothek Veranstaltungsraum 1. OG Schlosstrasse 2
30 JAHRE MAUERFALL
Lesung: "READING PANELS MEETS MUSIC" MIT MAWIL
       Ostberlin im Sommer 1989: Der Siebtklässler Mirco Watzke steckt in der Klemme. Er hat Ärger mit den blöden FDJlern, und der Einzige, der ihm jetzt helfen kann, ist der unheimliche Neue aus der Parallelklasse… Mawils Epos über eine Kindheit zwischen jungen Pionieren und Kirche, Freundschaft, Mut, Vertrauen und ein Tischtennisturnier am Vorabend der Wende vorgestellt von ihm selbst und befreundeten Comic-Zeichnern. Gemeinsam präsentieren sie seinen autobiographischen Comic "Kinderland", während die Bilder dynamisch an die Wand projiziert und mit Geräuschen unterlegt werden. Musikalisch begleitet wird "reading panels" von Johannes Till und Carina Hajek der Dresdner Band "Tinted House".

Eintritt frei. Eintritt nur mit kostenlosem Ticket. Kostenlose Tickets online oder am Ticketschalter der Herkuleskeule EG

20.00 Chemiefabrik Grossenhainer Str. 28
Konzert
       DxBxS - Wüstenpunk / D
AKNE KID JOE - Dilettanten-Punk / D
PIFKE - Deutsch-Punk / D

Einlass: 20:00 Uhr
Start: 22:00 Uhr
VVK: 10,00 Euro / AK: 12,00 Euro
veranstaltet von chemiefabrik

20.00 Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus 3 Glacisstrasse 28
Lesung: LTI - Lingua Tertii Imperii von Victor Klemperer
       Während des zweiten Weltkrieges sahen sich als Juden verfolgte Menschen neben den körper-lichen und materiellen auch sprachlichen Demütigungen ausgesetzt. Victor Klemperer, der grosse deutsche Romanist, hat während der Hitler-Herrschaft die Sprache der Nationalsozialisten analysiert und dokumentiert.

Preis: 11 Euro

 
Samstag 16. November 2019
10.00 bis 13.00 ColoRadio-Studio Zentralwerk, Riesaer Str. 32
Workshop: Brillenradios Löten
       Wer Freies Radio macht, muss viel auf dem Kasten haben. Damit alle Sendungsmachenden auf dem gleichen Wissensstand sind, bieten wir über das ganze Jahr hinweg journalistische und technische Workshops an. Hier könnt Ihr Eure Skills und Euer Fachwissen aufbauen und von Profis aus dem Medienbereich, aus Musik und Recording lernen.

20.00 Chemiefabrik Grossenhainer Str. 28
Konzert
       Volxsturm - Punkrock / Schwerin
Curb Stomp - Oi-Punk / Dortmund
Breckraitz - Streetpunk / Jena

Einlass: 20:00 Uhr
Start: 21:30 Uhr
VVK: 10,00 Euro / AK: 13,00 Euro
veranstaltet von chemiefabrik

 
Sonntag 17. November 2019
15.00 Motorenhalle Wachsbleichstrasse 4, 01067 Dresden
Lesung und Workshop: Herbst 89 - Zeit utopischen Wetterleuchtens und permanenter Wegbrüche
       Du warst im Herbst 1989 noch nicht geboren oder ein kleines Kind. Du hörst immer wieder Geschichten aus der DDR- Zeit/der Wende und bist interessiert, mehr darüber zu erfahren. Dann bist Du bei uns richtig.

Wir wollen anhand von Tagebucheinträgen aus den Herbsttagen 89 mehr über die spannenden Monate erfahren, über die Umbrüche in den Leben der Menschen, ihre Visionen und Utopien und welche Umbrüche es dann für sie gab. Wir wollen gemeinsam Fragen besprechen, wie z.B.: was bedeutet es, in einer solchen Umbruchszeit zu leben, was lernen wir heute daraus, können wir überhaupt etwas ins heute übertragen oder sind es eigentlich immer junge Menschen, die Bewegungen ins Rollen bringen?

19.00 Riesaer Strasse 32
Nichts bleibt - Die Quetschenpaua-Autonomografie
       Wer fast 1400 Auftritte und eine doppelt so hohe Anzahl an Taxischichten gerissen hat, weiss einiges zu erzählen. Yok berichtet vom Aufwachsen in einer westdeutschen Kleinstadt und seiner Politisierung im Zuge der Anti-AKW-Kämpfe. Sein Weg führte ihn von Hamburg nach Westberlin. Er erlebte dort den Fall der Mauer und erzählt aus dem Blickwinkel eines autonomen Aktivisten von den vielfältig geführten politischen Kämpfen. Sein Werdegang in der alternativen Subkultur wird genauso umrissen wie sein jahrzehntelanges Wirken in Bands wie Tod und Mordschlag, Revolte Springen, Option weg und natürlich seine Zeit als Quetschenpaua.

Die Erfahrung, in Rostock-Lichtenhagen und in Hoyerswerda einem Nazimob gegenüberzustehen, sind ebenso Teil seines Lebens wie der musikalische Weg durch die rotzfreche Asphaltkultur. Yok malt ein umfassendes Bild von seinem Leben ausserhalb des Mainstreams, skizziert politische Bewegungen in selbstverwalteten Zentren, Kommunen, besetzten Häusern und Wagenburgen. Das Buch endet im Jahr 2046 und berichtet auf den letzten Seiten sehr genau, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt …

19.00 Haus der Kirche Hauptstr. 23
Frieden geht anders
Film: Sonntagsfilm
       Ein humorvoller Film über das schwierige Miteinander im Gazastreifen.
Der explosive Stoff des Nahostkonflikts wird hier scheinbar naiv als melancholisch nachklingende Situationskomödie erzählt. Die Komik ist dem Kniff zu verdanken, dass ausgerechnet ein Schwein die brutalen Widersprüche zum Tanzen bringt. Muslime und Juden tabuisieren das »unreine« Tier, doch die Not veranlasst die Widersacher zu gewitzten, nicht immer vom Erfolg gekrönten Regelverstössen.

Veranstaltungen der nichtgewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Der Filmtitel kann jedoch telefonisch erfragt werden.

20.00 DIY-Eckladen
Küfa
       veganes Essen supi Dufte

 
Montag 18. November 2019
12.00 bis 16.00 Johannstädter Kulturtreff Elisenstrasse 35
Café Halva
       Jeden Montag und Donnerstag kochen Frauen Gerichte aus ihren Herkunftsländern Syren, Afghanistan, Tschetschenien, Georgien und Algerien. In vier Teams betreiben sie im regelmässigen Wechsel das Café."Café Halva" ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs der Macherinnen und BesucherInnen de Cafés. "Café Halva" ist ein Kooperationsprojekt des Interkulturellen Frauentreffs des Ausländerrat Dresden e.V. und des Johannstädter Kulturtreff e.V.

15.00 bis 17.00 Gerede e.V. Priessnitzstr. 18
Beratung lsbti* Geflüchtete
       Sprachen: deutsch, englisch, arabisch, spanisch; für andere Sprachen bitte vorher per Email (refugees@gerede-dresden.de) anfragen

15.00 bis 22.00 Kleines Haus Glacisstrasse 28
Montagscafé/Frauencafé mit Kinderbetreuung. Refugees are welcome here
       Das Montagscafé ist ein interkultureller Treffpunkt und Forum des Austauschs für alle Bürger*innen aus der Stadt und der Region. Wir beschäftigen uns mit Migration und Kultur nicht nur theoretisch, sondern leben sie. Popkultur, Subkultur, Esskultur, Filmkultur, Tanz, Theater, Comic - unsere Kultur lebt von Wanderungsprozessen und das Montagscafé ist mitten drin.
Um 15.00 Uhr bieten wir ein Frauencafé mit Kinderbetreuung und von 17.00 bis 22.00 Uhr das Offene Café, in dem wöchentlich wechselnde Abendveranstaltungen stattfinden.

18.30 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kneipen- und Kulturplenum
       Wer sich im AZ kulturell, politisch einbringen will oder eigene Ideen für neue Projekte hat, ist herzlich eingeladen.

19.30 bis 21.30 Theatersaal der Herkuleskeule
30 JAHRE MAUERFALL
Gesprächsrunde: GREGOR GYSI IM GESPRÄCH MIT HANS-DIETER SCHÜTT "EIN LEBEN IST ZU WENIG"
       Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. Er erzählt von seinen zahlreichen Leben als Anwalt, Politiker, Autor, Moderator und Familienvater. Seine Autobiographie ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht. Er erzählt von seiner Kindheit und Jugend, schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Vor allem aber berichtet er von der erstaunlichen Wendung, die sein Leben im Herbst 1989 nahm … HansDieter Schütt, geboren 1948, lebt als Publizist in Berlin. Bis 2012 war er Feuilletonchef der Tageszeitung "neues deutschland". In der ndBuchreihe erschienen seine Interviews mit Markus Wolf, Alfred Hrdlicka und Friedrich Schorlemmer. Er ist Autor weiterer zahlreicher Gesprächsbände mit Reinhold Messmer, Klaus Löwitsch, Frank Castorf, Robert Menasse, Thomas Langhoff, Ursula Karusseit und Gerhard Gundermann sowie von Biografien über Regine Hildebrandt und Kurt Böwe.

Eintritt frei, Eintritt nur mit kostenlosem Ticket. Tickets online oder am Ticketschalter der Herkuleskeule im EG

20.15 Kino im Dach Schandauer Str. 64
Queerfilmnacht
Film: GIANT LITTLE ONES
       Franky und Ballas sind seit Ewigkeiten beste Freunde. Als Stars des Schwimm-Teams sind sie beliebt in der High School und begehrt bei den Mädchen. Ein Teenager-Leben wie aus dem Hollywood-Bilderbuch. Bis sich die beiden in der Nacht von Frankys 17. Geburtstag im betrunkenen Zustand sexuell näher kommen. Plötzlich ist alles anders: Ballas will mit Franky nichts mehr zu tun haben und die Gerüchteküche in der Schule brodelt. Franky erlebt Mobbing und Gewalt, aber auch Solidarität und eine neue Nähe zu seinem Vater, der selbst seit einigen Jahren schwul lebt. Allmählich wird dem Teenager klar, worauf es im Leben wirklich ankommt - und wer er sein möchte. Der kanadische Regisseur Keith Behrman packt das Chaos des (queeren) Erwachsenwerdens in einen mitreissenden Soundtrack und furios choreografierte, leuchtende Bilder. Ein berührender Coming-of-Age-Film über Freundschaft, Selbstfindung und die erste grosse Liebe.

21.00 Luther33 Martin-Luther-Strasse 33
Tausche Teller gegen blaue Fliesen
       Küche für alle/Food for all

 
Dienstag 19. November 2019
11.00 bis 17.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kontaktcafé für Geflüchtete
       Netzwerk- und Beratungsstelle für Geflüchtete mit Schwerpunkt auf Wohnungssuche. Bieten Ihre Hilfe natürlich auch bei vielen anderen Belangen an.

16.00 Werkstadtpirat*Innen Rosenstrasse 91-93
offene Werkstatt
       wöchentliche offene WErkstatt ab 26.2. wieder geöffnet

16.00 bis 19.00 Gerede Café Priessnitzstr. 18
SHE*-Talk
       eden 1. Und 3. Dienstag im Monat treffen sich die Mädchen* und Frauen* (bis 27 Jahre) von 16-19Uhr im Gerede-Cafe. Hier kann geredet, gelacht und sich ausgetauscht werden. Egal ob lesbisch, bi oder trans. Jede* kann dabei sein, Meinungen äussern, Spass haben und neue Erfahrungen und Freundschaften mitnehmen. Oft wird die Zeit genutzt, um kleinere und grössere Aktionen und gemeinsame Aktivitäten stattfinden zu lassen.

16.30 bis 18.30 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Antifaschistisches Mädchen*forum
       Wir sind eine neue Gruppe und hoffen auf Verstärkung. Wir beschäftigen uns mit politischen Fragen und sind offen für neue Menschen und Inhalte. Wir freuen uns auf einen regen Austausch. Es gibt die Möglichkeit, alles zu tun, was wir wollen. Wir fingen an, an den Themen Veganismus, Nachhaltigkeit, Sexismus, Feminismus und Linke Politik zu arbeiten.

18.00 bis 20.00 Mangelwirtschaft Overbeckstr. 26
FAU - gewerschaftliche Beratung
       Jeden Dienstag der geraden Kalenderwoche 18-20 Uhr im FAU-Büro der Overbeckstrasse 26 (Hinterhaus) in Dresden Übigau.

Wir helfen u.a. bei:

arbeitsrechtlichen Problemen
Fragen zur Organisation am Arbeitsplatz
Problemen mit Jobcenter etc.
Problemen an der (Hoch-)Schule
Fragen der Haus- oder Betriebskollektivierung
theoretisch/ politischen Fragen zu libertären Utopien

19.00 Hygiene-Museum Lingnerplatz 1
Podiumsdiskussion: GIBT ES EIN RECHT AUF SEXUALITÄT FÜR ALLE? EIN DISKUSSIONS-ABEND ZU SEXUAL-BEGLEITUNG UND SEXUAL-ASSISTENZ
       Alle Menschen haben ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Schliesst dies ein Recht auf Sexualität ein? Und was verstehen wir unter Sexualität?

Vorherrschende Schönheitsideale, Alter, Schüchternheit, Traumatisierung, Krankheit oder normierte Geschlechterbilder, es gibt viele Gründe warum Menschen ein*e Partner*in für körperliche Intimität fehlt. Menschen mit sog. Behinderungen können zudem durch Institutionalisierung und die Entmächtigung durch Eltern oder Betreuer* innen in ihrer Sexualität eingeschränkt werden.

Sexuelle Dienstleistungen wie Sexualbegleitung oder -assistenz greifen menschliche Bedürfnisse nach Berührung und Anerkennung durch körperliche Interaktion auf. Aber wie können sie auch zur Selbstermächtigung von Menschen, die sexuell behindert werden, beitragen?

An diesem Abend möchten wir mit Sexualbegleiter*innen, Aktivistinnen* und einer Juristin* ins Gespräch kommen. Dabei geht es um mehr als Sexarbeit. Es geht um den Umgang unserer Gesellschaft mit Sexualität und um den Umgang mit Menschen mit sog. Behinderungen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit folgen Gästen:

Stephanie Klee, Dipl. Sozialarbeiterin und Sexualbegleiterin, Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. sowie move e. V. Verein für Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit

Thomas Aeffner, Berührungskünstler, Tantramasseur TMV, Empower-Sexualbegleiter-ISBB®

Daniel Horneber, Erzieher, Aktivist und Referent zu den Themen Behinderung/Beeinträchtigung und Inklusion u.a. an der Hochschule Merseburg im Fachbereich Angewandte Sexualwissenschaft

Susanne Köhler, Vorsitzende Landesfrauenrat Sachsen e.V., Deutscher Juristinnenbund (djb) e.V., Landesverband Sachsen

Moderation: Ulla Heinrich, Kulturpädagogin und -vermittlerin, Geschäftsführerin des Missy Magazins und aktiv im Freudenfluss Network Berlin
veranstaltet von LAG

19.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Sprechzeit Ermittlungsausschuss & Küfa
       Die Sprechzeit findet jeden 1./3./5. Dienstag im Monat statt. Ab 20.00 Uhr gibt es Küfa und Tresen.

Ihr könnt uns auch mit einer Mail an ea-dresden (ät) so36 (punkt) net erreichen. Vorsicht beim verfassen unverschlüsselter Mails. Unseren pgp-Key findet ihr auf der Kontaktseite.

20.00 Die Rösslstube Friedrichstrasse 37, 01067 Dresden
KüfA KulinariKa_ein Stadtteilschmaus
       ,,omaragou'' entführt euch an diesem Abend zu einem kulinarischen Streifzug der Extraklasse durch die Rösslstube. An einem aussergewöhnlichen Buffet und mehreren Life- Kochstationen könnt ihr euch von unseren Gaumenverzauberern/innen eure selbstzusammengestellten Gerichte zubereiten lassen !

Mehrere feinst ausgewählte Weine werden euch hierbei
durch den Abend begleiten. Im Anschluss ist Raum für ein gemütliches Miteinander.

Um 20 Uhr geht es los, also kommt zeitig und mit grossem Appetit !

 
Mittwoch 20. November 2019
11.00 bis 17.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kontaktcafé für Geflüchtete
       Netzwerk- und Beratungsstelle für Geflüchtete mit Schwerpunkt auf Wohnungssuche. Bieten Ihre Hilfe natürlich auch bei vielen anderen Belangen an.

16.00 Jugendhaus Roter Baum Grossenhainer Str. 93
Jugendküche & offene Jamsession
       Wir kochen und essen gemeinsam und besprechen, was im Jugendhaus passieren soll. Ab 19.30 offene Jamsession.

17.30 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Punk-Yoga
       Für Anfänger*innen & Erfahrene geeignet, mehr Infos: azconni.de/termine

18.00 bis 20.00 IBZ Heinrich-Zille-Str. 6
Beratung durch Medinetz
       In der Bibliothek des IBZ vermittelt die Menschenrechtsinitiative Medinetz Dresden e.V. anonym und kostenlos medizinische Hilfe für Flüchtlinge und Migranten ohne Aufenthaltsstatus. Oder rund um die Uhr telefonisch über 0177-1736781.
Nur jeden 1. Mittwoch im Monat oder nach Absprache an einem anderen Mittwoch.

20.00 kosmotique Martin-Luther-Str. 13
Tresen: Es brennt in Plauen
       Die Brandanschläge auf Rom*nja in Plauen/Vogtland zum Jahreswechsel
2017/2018 sind schon vergessen. Die beiden Brände und ihre symptomatisch
sächsische Bearbeitung hinterlassen ein Gefühl der Ohnmacht. Niemandkann
die Sachlage zusammenfassen. Eine abschliessende Beurteilung ist aufgrund
mangelnder Ermittlung der Polizei und Justiz leider nicht möglich. Die
Nichtaufklärung zeugt von einer Gleichgültigkeit angesichts eines der
schwersten Gewaltverbrechen gegenüber Rom*nja der letzten Jahre in
dieser Region.

An diesem Abend versuchen wir die Hergänge zu rekonstruieren, so dass
die Gewalt und Nichtaufklärung im Kontext des Verbrechens sichtbar
gemacht werden.

http://www.weiterdenken.de/de/2019/07/16/dossier-zu-den-brandanschlaegen-20172018-plauen

20.00 kosmotique Martin-Luther-Strasse 13
kosmopolitische Bar
       kommt auf ein Bierchen/eine Cola vorbei und seht selbst...

20.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Mittwochsküfa
       jeder erste Mittwoch im Monat: AZ Conni Allstars - das Kneipen- und Kulturkollektiv
jeden zweiten Mittwoch im Monat: Gruppe Cartonage
jeden dritten Mittwoch im Monat: Solo Ultras Dresden
jeden vierten Mittwoch im Monat: Szintillation
jeder fünfte Mittwoch im Monat: Undogmatisch Radikale Antifa Dresden

 
Donnerstag 21. November 2019
12.00 bis 16.00 Johannstädter Kulturtreff Elisenstr.35
Café Halva
       Jeden Montag und Donnerstag kochen Frauen Gerichte aus ihren Herkunftsländern Syren, Afghanistan, Tschetschenien, Georgien und Algerien. In vier Teams betreiben sie im regelmässigen Wechsel das Café.b"Café Halva" ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs der Macherinnen und BesucherInnen de Cafés. "Café Halva" ist ein Kooperationsprojekt des Interkulturellen Frauentreffs des Ausländerrat Dresden e.V. und des Johannstädter Kulturtreff e.V.

12.00 bis 17.00 AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kontaktcafé für Geflüchtete
       Netzwerk- und Beratungsstelle für Geflüchtete mit Schwerpunkt auf Wohnungssuche. Bieten Ihre Hilfe natürlich auch bei vielen anderen Belangen an.

14.00 bis 18.00 SLPB Schützenhofstrasse 36
Workshop: Erinnern inklusiv
       Geschichte und der Umgang mit der Geschichte sind für alle Menschen von Bedeutung. Sie haben ein Recht darauf. Diese Erkenntnis setzt sich im Bewusstsein der Akteur_innen von Erinnerungsarbeit und Gedenkstättenpädagogik durch. Es gibt auch in Sachsen eine Reihe von Projekten, die sich damit befassen, wie beispielsweise Führungen in leichter Sprache erarbeitet werden, wie andere methodische Zugänge etabliert werden können. Während des Workshops werden aktuelle Beispiele vorgestellt und unterschiedliche Methoden diskutiert.Anmeldung erforderlich unter info@hatikva.de mit einem kurzen Statement zum eigenen Projekt

15.00 bis 19.00 Gerede Café Priessnitzstr. 18
he*talk
       Jeden Donnerstag treffen sich die Jungs (bis 27 Jahre) im Gerede-Cafe. Hier kann geredet, gelacht und sich ausgetauscht werden. Egal ob schwul, bi, trans oder hetero. Jeder kann dabei sein, Meinungen äussern, Spass haben und neue Erfahrungen und Freundschaften mitnehmen.

Du willst mehr wissen?
Dann melde Dich bei Martin Arnold unter martin.arnold@gerede-dresden.de

19.00 HATiKVA eV. Pulsnitzer Strasse 10
Vortrag: Der Hass der ArbeitsgesellschaftGemeinsamkeiten und Unterschiede von Antisemitismus und Antiromaismus
       Antisemitismus und Antiromaismus, der Rassismus gegenüber Roma und Sinti, scheinen auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Ideologien zu sein. Der offene Hass gegenüber beiden Minderheiten führte in der Vergangenheit zu gewalt-tätigen Angriffen, Pogromen und der Ver-folgung und Vernichtung in den Konzentrationslagern des National-sozialismus.Trotz all der Unterschiedlichkeit sind Antisemitismus und Antiromaismus mit dem Kapitalismus und seinem Arbeitsbegriff verbunden. 'Juden' werden mit der abstrakten Seite des Kapitalismus, Macht und Weltverschwörung assoziiert. Antiromaistische Ressentiments hingegen identifizieren in den Roma und Sinti hauptsächlich Menschen, die durch "Betteln" oder "Stehlen" ihr Leben bestreiten und keiner "ehrlichen Arbeit" nachgängen. Auch in den gegenwärtigen Diskursen über migrierende Rom*nja spielt die Vorstellung vom "Bettler" eine grosse Rolle. Kennen Sie Bilder von jüdischen Arbeiterikonen? Oder eins von einem Anwalt der Sinto ist?

19.30 Kunsthaus Raskolnikow Böhmische Strasse 34, 01099 Dresden
Podiumsgespräch zur Ausstellung: INSIDE IRAN
       Mit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wurde der Iran ein Gottesstaat. Dieser Staat polarisiert, im Land selbst wie in der ihn umgebenden Welt. Über die tatsächlichen gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran dringen kaum Informationen - und noch weniger Bilder - nach aussen. Wie aufschlussreich kann dann sein, was seinen Weg in internationale Ausstellungen findet?

Sieben iranische Künstlerinnen und Künstler sind nun in der Ausstellung INSIDE IRAN im Kunsthaus Raskolnikow vom 18. Oktober -23. November 2019 zu sehen. Am 21. November 2019, 19:30 Uhr, laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion mit Hannah Darabi (Fotografin), Bahram Shabani (Fotograf), Jan Oelker (Fotograf) und Charlotte Wiedemann (Journalistin und Autorin) ein, um über die Ausstellung und die aktuelle gesellschaftliche Situation im Iran ins Gespräch zu kommen.

Der Alltag der rund 80 Millionen Iraner wird rigide überwacht, Widersacher werden mundtot gemacht. Umso erstaunlicher ist es, dass es im Iran trotz aller Einschränkungen eine lebendige Fotoszene gibt, die sich zuletzt bei den Rencontres in Arles 2017 einem grösseren Publikum präsentierte.

19.30 Platzda Wernerstrasse 21
Food for all
       Nachbar*innen teilen ihre Kochkünste. - Neighbours share their knowledge of cooking.

20.00 veränderbar Görlitzer Srasse 42 HiHa
Überraschungsfilm
       Wir widmen jeden Monat einem anderen Thema, Genre, Jahrzehnt etc.
Jede Woche wird ein neuer Überraschungsfilm gezeigt. Vorschläge sind willkommen und können gerne nach dem Film an der Bar diskutiert werden. Die aktuelle Reihe wird kurzfristig im FB-Auftritt angekündigt.

Einlass 20 Uhr - Filmstart 20:30 Uhr

Präsentiert von artderkultur.

22.00 Chemiefabrik Grossenhainer Str. 28
UTM FOREIGN BAGGERS HIPHOP
veranstaltet von chemiefabrik

 
Freitag 22. November 2019
AZ Conni Rudolf-Leonhard-Str. 39
Concert / Discussion / Exhibition / Reading / Talk / Workshop: Hold Fast - Tattoo Circus

20.00 Die Rösslstube Friedrichstrasse 37
Konzert: Optimal auf PräDemenz Tour 2019
       Optimal (Dada Pop) aus Köln auf Prä-Demenz-Tour 2019

Es braucht den Wahn zum Wille, um die Welt zu ändern.
Now, now, now you're here... why do you stand still? Start dancing here!

Dies proklamieren die Dada-Pop-Pioniere und Unwettervisionäre
Fabian Wahrscheinlich und Manuel Automatik = Optimal
Sie träumen von einer Welt ohne Plastik und ohne Donnie Trump, während sie durch Electro-Pop-Welten tanzen, die sich wie Hängemattenchillen mit Kopfkraulen anfühlen. Manchmal abba auch wie die 33-fache PitschPatsch-Ohrfeige und auf jeden Fall tanzbar:Optimal

22.00 Chemiefabrik Grossenhainer Str. 28
Party: 90er Trashparty
       VVK/AK: 5,00 Euro
veranstaltet von chemiefabrik

 
Samstag 23. November 2019
11.00 bis 14.00 ColoRadio-Studio Zentralwerk, Riesaer Str. 32
Workshop: Reportage und Feature Teil 2
       Wer Freies Radio macht, muss viel auf dem Kasten haben. Damit alle Sendungsmachenden auf dem gleichen Wissensstand sind, bieten wir über das ganze Jahr hinweg journalistische und technische Workshops an. Hier könnt Ihr Eure Skills und Euer Fachwissen aufbauen und von Profis aus dem Medienbereich, aus Musik und Recording lernen.

14.00 bis 15.30 Bibliothek Laubegast Österreicher Strasse 61
30 JAHRE MAUERFALL
Lesung: INES GEIPEL: UMKÄMPFTE ZONE. MEIN BRUDER, DER OSTEN UND DER HASS
       Fremdenfeindlichkeit und Hass auf den Staat: Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der absichtlich verfälschenden Darstellung sowie Deutung geschichtlicher Ereignisse der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt.

15.00 Haus der Kirche Hauptstr. 23
Lesung: Illustrierte Lesung der Zeitschrift "kaffeepause" mit Albrecht Goette u.v.a.
       Die "kaffeepause" ist ein Kunst- und Weiterbildungsprojekt der Bildungs- und Begegnungsstätte Brüderhaus der Diakonie St. Martin. Im Rahmen des Projektes verlegen Autor*innen und Illustrator*innen mit Handicap eine Zeitschrift mit eigenen literarischen Texten und Bildern und möchten so eine breite Öffentlichkeit erreichen.

In diesem Projektjahr haben 160 Autor*innen von vielen verschiedenen Orten Sachsens aus zusammen gearbeitet und sich mit dem Thema "Unterschiede" auseinandergesetzt. Über Entfernungen hinweg wurden Ideen, Wissen und Denkanstösse ausgetauscht und es entstand ein gemeinsames Ergebnis, die Zeitschrift "kaffeepause".

20.00 Kukulida Martin-Luther-Str. 1
Konzert: Stefan Schulze Large Ensemble
       Stefan Schulze kommt mit seinem "Large Ensemble" zu uns ins Kukulida. 11 Musiker*innen werden uns mit Klängen aus Jazz, Rock, Pop, Neue Musik, Klassik, ethnische Klänge, Minimal, Noise usw. bereichern.

"Gegensätze, die sich polarisieren und ins Schlepptau nehmen, Stilrichtungen, die sich anpassen, aber doch verschieden sind. Klänge, die manchmal überfordern, aber nie abstrus werden. […] So, bitteschön, macht Bigband-Sound Spass." Sven Ferchow, Neue Musikzeitung
veranstaltet von Kukulida e.V.

 
Sonntag 24. November 2019
10.00 bis 14.00 ColoRadio-Studio Zentralwerk, Riesaer Str. 32
Workshop: Interviewtraining
       Wer Freies Radio macht, muss viel auf dem Kasten haben. Damit alle Sendungsmachenden auf dem gleichen Wissensstand sind, bieten wir über das ganze Jahr hinweg journalistische und technische Workshops an. Hier könnt Ihr Eure Skills und Euer Fachwissen aufbauen und von Profis aus dem Medienbereich, aus Musik und Recording lernen.

14.00 DVB-Haltestelle St. Pauli-Friedhof
Exkursion: Das "Judenlager Hellerberg"
       Von den sieben Baracken des sogenannten "Judenlagers", die einst an der Radeburger Strasse standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurde das "Judenlager Hellerberg" weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz. Ein Teil des Weges, den sie gehen mussten, zuerst zur Zwangsarbeit bei Zeiss-Ikon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuss nachvollzogen. Der Rundgang findet seinen Abschluss in der HATiKVA e.V, Pulsnitzer Strasse 10, mit der Vorführung des Dokumentar-filmes von Ernst Hirsch "Die Juden sind weg". Voranmeldung dringend erforderlich bis spätestens 20.11.2018 unter Tel.: 0176/31495441
veranstaltet von Hatikva

19.30 Societaetstheater Gutmann-Saal An der Dreikönigskirche 1a, Dresden
Lesung: Heimat - eine Besichtigung des Grauens | Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Men
       Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock'n'Roller« füllt grosse Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo, unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heisst immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen' Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampfbegriffs, der oft nur ein anderes Wort für ,Blut und Boden' war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« - und verschafft sich so gutes Gewissen.

Das und vieles mehr - das Absurde und das Gefährliche - wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei - sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.

Karten ausschliesslich an der Abendkasse (5 - 10 Euro)

20.00 DIY-Eckladen
Küfa
       veganes Essen supi Dufte

 
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